Frühlingskonzert zum Muttertag

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Beim Frühlingskonzert von Katrin Küsswetter (Sopran) und Dekanatskantorin Almut Peiffer (Orgel) gab es die Gelegenheit selten gespielte Werke aus der Zeit von W.A. Mozart und J.S. Bach zu hören.
Das Programm hatte trotz strahlendem Sonnenschein viele Zuhörer in die Magdalenenkirche gelockt.
Der Nachmittag begann mit einem festlichen Orgelpräludium in G-Dur von Johann Sebastian Bach. Von Bachs Zeitgenossen Händel folgte ein „Salve Regina“. Passend zum Muttertag war dieses Lied an Maria, die Mutter Gottes, ausgewählt worden. Im Mittelpunkt des Programms standen acht geistliche Arien von Giuseppe Giordani, einem wenig bekannten italienischen Komponisten aus dem 18. Jahrhundert. Seiner wunderbaren Musik, die in der Klangsprache an Mozart und Haydn erinnert, hörte man deutlich an, dass Giordani Zeit seines Lebens hauptsächlich Opern komponierte. Der schnelle Wechsel zwischen verschiedenen Affekten machte das Zuhören sehr abwechslungsreich. Zum Schmunzeln brachten die Zuhörer zwischendurch ganz unerwartete Orgeltöne bei zwei Stücken für Flötenuhr von Joseph Haydn.
Katrin Küsswetter überzeugte stimmlich mit einer sehr großen Bandbreite unterschiedlicher Nuancen. Almut Peiffer meisterte an der Orgel souverän den Begleitpart, der zum großen Teil fast gleichberechtige neben der Solopartie steht. Mit reichlich Applaus wurden die Künstler für die wunderbare Musik belohnt.