Neue Friedhofsordnung

Neue Friedhofsordnung

Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung vom 9. Juli 2013 eine neue Friedhofsordnung, eine Grabmal- und Bepflanzungsordnung sowie eine neue Gebührenordnung beschlossen.
Diese ist nun auch kirchenaufsichtlich von der Landeskirchenstelle Ansbach genehmigt und wird ab 1. Juli 2014 in Kraft treten.

Ein paar wichtige Änderungen haben wir beispielhaft für Sie notiert:
Das Nutzungsrecht für ein Grab endet mit der Einfassung des Grabes. Die Zwischenräume zu den Nachbargräbern gehören nicht zum Grab. Dort ist kein Rindenmulch, Schotter, Sägespäne etc. zugelassen. Auch bitten wir Sie, in diesen Bereichen nicht das Gras wegzukratzen. Vielleicht konnten Sie schon beobachten, dass durch das ständige Weghacken das Niveau des Erdreiches z. T. so heftig absinkt, dass Grabeinfassungen freigelegt werden und zu wackeln beginnen. Das bewachsene Erdreich festigt auch die Einfassungen und deren Standfestigkeit.
Wenn Sie die Grabpflege Ihres Grabes an Dritte beauftragen, achten Sie bitte darauf, dass Sie Firmen auswählen, die auf unserem Friedhof zugelassen sind. Die Liste aller gewerblich tätigen Firmen hängt im Schaukasten des Friedhofs aus.
Wenn Sie das Nutzungsrecht für ein Grab zurückgeben wollen, muss zu allererst von der Friedhofsverwaltung geprüft werden, ob die Ruhefristen der Beisetzungen eingehalten sind. Falls die Rückgabe möglich ist, bedarf es einer Verzichtserklärung und eines Grabmalentfernungsscheines. Ohne Rücksprache und Einhalten des schriftlichen Prozederes ist eine Rückgabe bzw. Auflösung des Grabes nicht möglich.
Am 30. April werden von ausgewählten Steinmetzbetrieben Stelen im neu angelegten Urneninselbereich aufgestellt. Sie dienen Ihnen als Beispiele für die Neugestaltung in diesem Bereich. Wenn Sie sagen „Ja, das wäre für mich oder meine Familie eine gute Möglichkeit des Grabplatzes“ oder „Diese Stele gefällt mir aber besonders gut!“, dann wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unsere Friedhofsverwaltung im Pfarramtsbüro.

Hartnäckig hält sich ein Gerücht, dass es auf dem kirchlichen Friedhof nicht genügend Grabplätze gibt. Dem ist nicht so! Altdorfer Bürger können jederzeit einfache oder doppelte Familiengräber, sowie einen Urnenbestattungsplatz erwerben, sobald ein Todesfall eintritt. Gerne gehen wir mit Ihnen über den Friedhof und zeigen Ihnen mögliche Grabplätze. Wenn Sie bereits in Vorsorge einen Bestattungsplatz erwerben wollen, ist ein schriftlicher Antrag an den Kirchenvorstand mit der entsprechenden Begründung nötig.

In den letzten Monaten haben verschiedene Baumfällungsarbeiten stattgefunden. Grund dafür war, dass die Stämme und Äste der Bäume stark angemorscht waren. Durch Schneelast, starkem Wind und Sturm bestand „Gefahr im Verzug“ und wir mussten zeitnah handeln. Durch die Pflanzung von 14 Felsenbirnen innerhalb der Urneninseln wirken wir dem
„Baumverlust“ wieder entgegen.

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