Evangelischer Friedhof in Altdorf ausgezeichnet

Pfarrerin Ursula Kronenberg und Monika Neubauer mit der Auszeichnung

Pfarrerin Ursula Kronenberg nimmt Staatsurkunde entgegen
Unter dem Motto „Unser Friedhof – Ort der Würde, Kultur und Natur“ hatte der Bayerische Landesverband für Gartenbau- und Landespflege im Frühjahr dieses Jahres einen landesweiten Wettbewerb für Friedhöfe ausgeschrieben. Den ersten Preis im Nürnberger Land bekam die Evangelische Kirchengemeinde Altdorf für den Friedhof vor dem Unteren Tor. 
Der Friedhof wurde im Jahr 1527 neu angelegt. Vorher wurden die Verstorbenen rund um die Laurentiuskirche bestattet. Die Grufthalle entstand 1641, der Bildstock mit der Kreuzigungsgruppe, mit Nikolaus, Katharina, Laurentius und Martin stammt aus der Zeit um 1430 bis 1450. Er wurde in den Eingangsbereich versetzt. Im historischen Teil des Friedhofs wurden im vergangenen Jahr Urneninseln angelegt. Damit konnte die Kirchengemeinde punkten, denn die Jury richtete ihr Augenmerk besonders auf die Angebote neuer Bestattungsformen aber auch auf die Bepflanzung im Innern des Friedhofes, die Bepflanzung der Gräber, den Pflegezustand, die Friedhofssatzung und die Gestaltungsvorschriften. 
Monika Neubauer (rechts im Bild), Sekretärin in der Friedhofsverwaltung, freut sich sehr über die Auszeichnung, da sie den Friedhof für den Wettbewerb angemeldet hat. 
Nun fand in Triesdorf die feierliche Preisverleihung statt. Die geschäftsführende Pfarrerin, Ursula Kronenberg, konnte aus den Händen von Staatsministerin Ulrike Scharf für "herausragende Verdienste" ein künstlerisch gestaltetes Bronzerelief und eine Staatsurkunde entgegengenommen. Die beiden Beweisstücke für den Preis werden einen schönen Platz bekommen. In der Laudatio der Umweltministerin war zu hören, was die Jury am meisten beeindruckt hatte: „Auf dem Friedhof findet eine beispielhafte Integration von Urneninseln in den historischen Friedhofsbestand im Bereich aufgelassener Grabstellen statt. Des Weiteren hervorzuheben ist der sorgfältige Umgang mit historischen Gräbern und Friedhofsdenkmalen.“

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