"Durchblick" im neuen Gemeindehaus

Wer zurzeit am Gemeindehaus vorbeiläuft hat den „Durchblick“. Der großzügige neue Eingang, der sich zur Markplatzseite hin öffnet, ist in das alte Gebäude geschnitten worden. So ist jetzt schon der Blick durch das ganze Gebäude freigegeben bis zum Gemeindesaal und in den Garten. Die Rohbaufirma Schalk ist in der vorletzten Aprilwoche fertig geworden und hat nur noch den Kran auf der Baustelle gelassen. Der ist notwendig, hob er doch die 600 kg schweren Fensterrahmen für die Südseite an die richtige Stelle. Bald kommt das ebenso schwere Glas. Das Dach wurde mittlerweile geschlossen und mit roten Biberschwanzziegeln gedeckt. Fleißige Handwerker sieht man an der Sandsteinfassade arbeiten. Sie haben einen Zuganker unterhalb des Dachfirstes gesetzt, um die Stabilität des alten Gebäudes zu sichern, bessern Fugen aus und reinigen die Sandsteine.
Jeden Montag treffen sich Architekt Fischer, Handwerker und Bauherrin zum Jour-Fix, um den Baufortgang zu besprechen und die einzelnen Gewerke zu koordinieren. Die Ausschreibungen für die letzten Gewerke sind gefertigt. Architekt Fischer war Gast in der letzten Sitzung des Kirchenvorstandes im April und berichtete über den Baufortschritt. Ebenso anwesend waren Herr Hauenstein vom Baureferat der Gesamtkirchenverwaltung Nürnberg, das der Kirchengemeinde beratend zur Seite steht, sowie Verwaltungsstellenleiter Hr. Helldörfer und Stellvertreter Hr. Hacker, die als neue Mieter mit in das Gemeindehaus einziehen werden.