Mitgliederversammlung des Diakonievereins

v.l. Dekan Breu, Andreas Münch, Peter Bernhard, Bärbel Reuter

Bei der letzten Mitgliederversammlung des Gemeinde-Diakonievereins Altdorf stand die Ernennung des ehemaligen Vorsitzenden Peter Bernhard zum Ehrenvorsitzenden im Mittelpunkt. Peter Bernhard war durch Schwester Monika Onderka für das Amt des Vorsitzenden angeworben worden, nachdem er den Vorsitz des Wallensteinfestspielvereins abgegeben hatte. Bernhard hat ein Kultur- und Unterhaltungsprogramm für die Vereinsnachmittage entwickelte, hat Ausflüge vorbereitet und hat den Verein in überörtlichen Gremien vertreten. Auch in schwierigen Situationen habe Bernhard stets die Interessen des Altdorfer Vereins vertreten: konsequent, mit Mut und immer mit Höflichkeit, so Dekan Jörg Breu. Als Ehrenvorsitzender hat er auch weiterhin Stimmrecht im Vorstand. Dass er diakonischen Aufgaben gerne nachkommt, zeigt seine regelmäßige Teilnahme an den Spielnachmittagen im Haus Waldenstein. Für sein 30jähriges diakonisches Wirken übermittelte der Bayerische Diakoniepräsident Michael Bammessel eine Urkunde und für den Einsatz für die Altdorfer Bevölkerung wurde Bernhard mit dem Goldenen Kronenkreuz der Diakonie geehrt, das ihm Bärbel Reuter ansteckte.
Bernhard bedankte sich für die Auszeichnungen, die er als Ehrung für das ganze Team betrachte, "denn allein richtet ein Vorstand nichts aus".
Vorsitzender Andreas Münch berichtete der Versammlung, die im Gemeinschaftsraum im Haus Waldenstein stattfand, über die Aktivitäten im vergangenen Vereinsjahr. So fanden fünf Vorstandsitzungen und vier Kaffeenachmittage mit den Bewohnern des Hauses Waldenstein und Vereinsmitgliedern statt. Der Ausflug nach Eichstätt im September fand großen Anklang. Der Gemeindediakonieverein ist im Aufsichtsrat des diakonischen Werks Altdorf - Hersbruck - Neumarkt und in der Mitgliederversammlung vertreten. Auch in der Gesellschafterversammlung der Zentralen Diakoniestation hat der Altdorfer Diakonieverein Sitz und Stimme.
Um die Mitgliederzahl stabil zu halten, wurde angeregt, die Angehörigen verstorbener Mitglieder um die Fortführung der Mitgliedschaft zu bitten. Münch stellte einen neuen Flyer des Vereins vor, der vorerst in kleiner Auflage gedruckt wurde. Der Verein wird auch auf der homepage der Kirchengemeinde vertreten sein.
Auch über das Programm für das neue Vereinsjahr hat man sich schon Gedanken gemacht. Neben einem Nachmittagsprogramm und Ausflügen soll der Tag der Pflege im Mai in den Focus gerückt werden. Angedacht sind gemeinsame Veranstaltungen mit dem Evangelischen Forum. Auch die Hilfe für die Asylbewerber will man unterstützen. Der Gemeindediakonieverein möchte das Gemeindehaus am Schlossplatz möglichst bald nutzen.
Andreas Münch bat die Versammlungsteilnehmer sich Gedanken zu machen, wie man weitere Mitglieder für den Verein gewinnen könne.
Die neue Schatzmeisterin des Vereins Gabriele Kröller verlas den Kassenbericht. Revisor Udo Ponath gab grünes Licht für die Entlastung, die einstimmig erteilt wurde.
Ebenso einstimmig wurde eine Satzungsänderung durchgewinkt, die vorsieht, die Zahl der Beisitzer auf drei Personen zu reduzieren. Der Ausschuss des Vereins besteht deshalb ab sofort aus dem 1, Vorsitzenden Andreas Münch, dem 2. Vorsitzenden Jörg Breu, der Schatzmeisterin Gabriele Kröller, den Schriftführerinnen Bärbel Reuter und Ilse Winter und den Beisitzern Günther Hupfer, Pfarrerin Gabriele Meyer und Peter Oberhofer. Damit habe man eine gute Mischung aus neuen und gewährten Kräften gewählt, so ein Mitglied.
Andreas Münch beendete die Versammlung mit einem großen Dankeschön an Peter und Gerdi Bernhard, an die frühere Schatzmeisterin Bärbel Niggemann, an Schwester Susanne Haller und Barbara Westerath für das Engagement im Haus, an die Stadt Altdorf für den großzügigen Zuschuss, an alle Helfer, Kuchenbäcker und Mitgestalter der Kaffeenachmittage, an die Vorstandsmitglieder für ihre Arbeit und Hilfe und an alle Mitglieder für ihre Vereinstreue.

© Sieglinde Hungershausen